Persönliche Zukunftsplanung –

Bürgerzentrierte  Planungsprozesse in Unterstützerkreisen:
Info-Tag am 15.01.2010 und  Jahres-Zertifikatskurs für MultiplikatorInnen

Die moderne  Behindertengesetzgebung rückt vom Fürsorgegedanken ab und macht Menschen mit  Behinderungen zu Trägern von Bürgerrechten. Die UN-Konvention über die Rechte  behinderter Menschen fordert den Zugang behinderter Menschen zu allen Ressourcen  der Gesellschaft und Teilhabechancen. Die gesellschaftliche Entwicklung hat zu  einer Vielzahl von Lebensentwürfen und der Verwirklichung unterschiedlicher  Lebenskonzepte geführt, von denen Menschen mit Behinderungen nicht  ausgeschlossen werden dürfen. Nach wie vor ist aber der Lebensweg von Menschen  mit Behinderungen oft an den Institutionen der Behindertenhilfe ausgerichtet. Um  dies zu überwinden, sind Unterstützung und Nachteilsausgleiche erforderlich. Die  Entwicklung von Vorstellungen über die Zukunft und über die eigene  Lebensgestaltung ist eine Grundvoraussetzung dafür. Persönliche Zukunftsplanung  ist ein erster und wichtiger Baustein, um das Leben außerhalb von Institutionen  zu ermöglichen.

Am 15. Januar  2010 findet in Berlin ein Informationstag Persönliche Zukunftsplanung -  Bürgerzentrierte Planungsprozesse in Unterstützerkreisen? statt, den der bvkm in  Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Philosophische  Fakultät III) veranstaltet. Sie erhalten hier einen Einblick in das Konzept und  in die Verwirklichung der ?Bürgerzentrierten Planungsprozesse in  Unterstützerkreisen insbesondere für Menschen mit komplexem  Unterstützungsbedarf. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die  Kooperationspartner einen Zertifikatskurs für MultiplikatorInnen und  ModeratorInnen von Zukunftsfesten und -konferenzen vorstellen. Die dreimal drei  Kurstage umfassende Ausbildung beginnt am 29.03.2010 an der Universität  Halle-Wittenberg und endet im Dezember 2010.
Weitere Einzelheiten erfahren Sie hier.

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