Archiv für die Kategorie ‘Pressemitteilungen’

„Menschen mit Behinderung in Werbeanzeigen“

Freitag, 06. August 2010

Einladung zur Teilnahme an einer Online-Befragung Die Universität Trier führt derzeit eine Online-Befragung zum Thema „Menschen mit Behinderung in Werbeanzeigen“ durch. Die Befragung dauert ca. 15 Minuten und ist über folgenden Link erreichbar:  http://www.unipark.de/uc/Werbung_Behinderung_ul/b2a6/ Die Befragung dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt, bleiben anonymisiert und werden nicht an Dritte weitergegeben.  Wichtiger Hinweis: Bei Bedarf ist es Ihnen selbstverständlich gestattet, den Fragebogen mit Hilfe einer Assistenzperson o.ä. zu bearbeiten. Bitte berücksichtigen Sie allerdings nochmals, dass es um Ihre ganz persönliche Meinung geht. (Der Assistenzperson steht es darüber hinaus selbstverständlich frei, auch selbst an der Befragung teilzunehmen, d.h., einen eigenen Fragebogen auszufüllen.)

Vielen Dank im voraus!

ME TOO Kinostart

Donnerstag, 05. August 2010

Ab  5. August läuft  ME TOO – wer will schon normal sein? Der Film erzählt berührend und mit viel lebensbejahendem Humor die Geschichte von Daniel (Pablo Pineda), der sich von ganzem Herzen in seine umworbene Kollegin Laura (Lola Dueñas) verliebt.

Dass er mit dem Down-Syndrom geboren wurde, spielt dabei für beide keine Rolle. Mit Schwung und Charme zeigt der spanische Film eine nicht alltägliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die mit allen Konventionen brechen und mit weit verbreiteten Vorurteilen aufräumen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist offizieller Partner des Films. Hier die Pressemitteilung der Bundesvereinigeng der Lebenshilfe  zum Film. (In Bielefeld wird der Film  in der Kamera gezeigt.)

Hubert Hüppe kritisiert BGH-Entscheidung zur Präimplantationsdiagnostik

Mittwoch, 07. Juli 2010

“Mit dieser Entscheidung ist die Tür zu ‘Designerkindern’ und damit zum Aussortieren menschlichen Lebens weit geöffnet. Das bedeutet letztendlich, dass Menschen mit Behinderungen schon vor ihrer Geburt aussortiert werden”, erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe anlässlich der heutigen Entscheidung des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofs zur Strafbarkeit der Präimplantationsdiagnostik. Die Entscheidung stelle einen Dammbruch dar, der schnellstens aufgehalten werden müsse, so Hubert Hüppe. Jetzt müsse auf politischer Ebene umgehend mit einer Gesetzesänderung reagiert werden. “Dieser Gesetzesänderung räume ich gute Chancen ein, da es unter anderem eindeutige Beschlüsse zur Thematik gibt”, verweist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen unter anderem auf Beschlüsse von CDU-Bundesparteitagen. “Präimplantationsdiagnostik bedeutet letztlich immer ein Urteil darüber, ob ein Leben lebenswert oder lebensunwert ist”, stellt Hubert Hüppe fest.